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THREADS

MÜHLAUER BACH 47° 17‘ 9.7“ N  11° 24‘ 54.8“ O

28. Mai – 08. Oktober 2026

threads

Studierenden-Projekt der [Bildnerischen] Innsbruck
Neue Medien / Bildhauerei, Universität Mozarteum

PROGRAMM

24. APRIL | 19 Uhr
Lange Nacht der Forschung, Innsbruck
THREADS

9. und 10. MAI | 13–19 Uhr
Offene Ateliers / Workcamp
Work-In-Progress, Performance
und Workshops

28. MAI | 19 Uhr
Eröffnung der Ausstellung THREADS
Mundart-Performance von Isabel Pscheider

8. OKTOBER | 19 Uhr
Finisage der Ausstellung THREADS,
Vortrag von Textildesignerin Barbro Scholz
(Hamburg) und Performance von
Max Weishoff (München)

ÖFFNUNGSZEITEN:
28. MAI – 8. OKTOBER
Ausstellung THREADS
jeweils Sonntags von 16–19 Uhr

Verbindungen spüren, Beziehungen spinnen

THREADS ist ein zweiphasiges Ausstellungsprojekt im ehemaligen Kraftwerk Mühlau, das textile Strukturen als künstlerisches und gesellschaftliches Denkmodell untersucht. Studierende verbinden Bildhauerei und Neue Medien zu installativen, klanglichen und medialen Arbeiten rund um Vernetzung, Körper und Geschichte. Inspiriert von queer-feministischen Perspektiven entstehen Werke über Beziehungen, Sichtbarkeit und kollektive Prozesse. Der Ort wird zunächst zur offenen Produktionsstätte und verdichtet sich später zur Ausstellung aus Fragmenten und Interventionen. THREADS versteht sich als wachsendes Geflecht aus Stimmen, Materialien und Erfahrungen.

2026 jährt sich der Geburtstag von Karl Weyrer (1926–2019) zum 100. Mal

Das fünfte KG17-Projekt nimmt dieses historische Datum zum Anlass, sich der textilen Industriegeschichte des Ortes künstlerisch und forschend anzunähern. Gemeinsam mit Studierenden der [Bildnerischen] Innsbruck entsteht ein prozesshaftes Ausstellungsprojekt, das textile Produktion nicht nur als materielle Praxis, sondern als kulturelles, soziales und räumliches Gefüge versteht.

Die Studierenden „nehmen den Faden auf“

Sie denken das Strukturelle des Textilen transmedial weiter – hin zu neuen Formen des Verbundenseins. Im Zentrum steht das Gewebe als Denkfigur. Aus queer-feministischen Perspektiven greifen die Arbeiten Impulse u. a. von Donna Haraway, Kae Tempest und Ursula K. Le Guin auf und übersetzen diese in räumliche, sinnliche und mediale Formen. Verhandelt werden Beziehungsgeflechte, Freundschaften sowie die Sichtbarkeit weiblicher Akteurinnen in der Geschichte textiler Arbeit. Literarische und philosophische Stimmen – von Simone de Beauvoir bis Emilia Roig – durchziehen die Arbeiten als verbindende Fäden in Video, Installation, Klang, Lyrik und KI-basierten Prozessen.

Verbindungen zwischen Architektur und Material

Parallel dazu entsteht in der Bildhauerei ein kollektiver, raumgreifender Spinnprozess. Zwischen Architektur und Material bilden sich Verbindungen, die den Ort durchlässig machen und seine Fragmentierung sichtbar werden lassen. Künstlerische Forschung erscheint dabei als fortwährende Bewegung innerhalb eines sich verändernden Gefüges.

Studierende:
Laura Berger-Schiestl, Emma Fitzner, Hanna Frackmann, Elina Hell Messner, Robin Hirschhuber, Fabian Lentsch, Michaela Plattner, Isabell Pscheider, Sofia Reisigl, Irina Reiter, Jana Salhofer, Bernadette Schwaninger, Kristina Schletterer

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Einblicke

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